Was ist eigentlich eine Wohnungsgenossenschaft?

21. Januar 2016 /

Genossenschaften sind Selbsthilfeorganisationen mit unterschiedlich vielen Mitgliedern. Primärer Zweck einer Genossenschaft ist es, ihren Mitgliedern zu dienen, d.h. in der Regel ihnen preiswerte Dienste zu sichern, gleich ob es sich dabei um Produktions-, Einkaufs- oder eben Wohnungsgenossenschaften handelt.

Der Förderauftrag von Wohnungsgenossenschaften besteht normalerweise darin, ihren Mitgliedern dauerhaft gute, bezahlbare Wohnungen zur Verfügung zu stellen. Es gibt aber auch Wohnungsgenossenschaften, insbesondere solche neueren Datums, die sich selbst noch andere Schwerpunkte ins Statut geschrieben haben, bspw. geeigneten Wohnraum für Senioren zu errichten, wertvolle Altbauten zu sanieren und/oder eine besonders ökologische Bauweise zu fördern.

Gemeinsamer und entscheidender Vorteil des genossenschaftlichen Wohnens ist das lebenslange Wohn- bzw. Nutzungsrecht, das man als Mitglied in einer Genossenschaftswohnung genießt. Vor allem die eigentumsähnliche Sicherheit, die z. B. eine Eigenbedarfskündigung des Vermieters ausschließt, rechtfertigt das Schlagwort vom „Mieter im eigenen Haus“.

Das Miteigentum des Genossenschaftsmitglieds bezieht sich dabei nicht auf die selbst genutzte Wohnung, sondern auf das Wohnungsunternehmen. Und die Genossenschaft bleibt auch stets Eigentümerin der Grundstücke, Häuser und Wohnungen, gleich wie viele Anteile jemand gezeichnet hat.

Quelle: Mieterverein München e.V.

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