Genossenschaften gehört die Zukunft

Genossenschaften sind kein Auslaufmodell sondern ideal für das Wohnen der Zukunft. Sie passen zu diversen Lebenssituationen, sind nachhaltig und flexibel. Stefan Cadosch, der Präsident des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins erläuert, warum er vom Genossenschaftsmodell überzeugt ist.

Quelle: Zeitschrift Wohnen | Die Gefahr besteht, dass man aufhört zu denken

Verantwortungsvoll

21. Januar 2016 /

Nachhaltiges Bauen wird verbreitet auf Energieeinsparung durch Wärmedämmung reduziert. Das greift allerdings viel zu kurz. Abgesehen davon, dass ökologisch nachhaltiges bauen wesentlich mehr Aspekte umfasst, gehören soziale und ökonomische Faktoren gleichberechtigt betrachtet.

Gebäude verursachen einen wesentlichen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen. Neben dem Energieverbrauch während der Nutzung, haben daran auch die Herstellung und der Rückbau einen erheblich Anteil. Wir achten auf die „Graue Energie“, die bei der Herstellung und dem Transport von Materialien anfallen, die Umweltverträglichkeit und Recyclingfähigkeit und planen den Rückbau von vornherein mit ein.

Unter dem Begriff der sozialen Nachhaltigkeit versteht man die Auswirkungen eines Bauvorhabens auf die unmittelbare Nachbarschaft. Jedes Neubauprojekt beeinflusst nachhaltig seine Umgebung und muss sich mit den Themen Gentrifizierung, Segregation und Verdrängung auseinandersetzen.

Unser Ziel ist die rücksichtsvolle Einfügung des Bauprojektes in sein Umfeld unter Einbindung der Nachbarn, intelligente Integration von geförderten Wohnungen, und innovative Konzepte für die gemeinsame Nutzung von Wohn- und Arbeitsraum – Unser gemeinsamer Beitrag für eine soziale und lebenswerte Stadt.

Mit dem Architekturbüro Hervé de Giovannini, das alle Planungsaufgaben für die urban coop berlin eg verantwortet, haben wir einen Partner, der Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung voll und ganz hinter dem genossenschaftlichen Eigentumsmodell und ökologisch wie sozial verantwortungsvollem Bauen steht.

Die L.I.S.T. GmbH übernimmt in der urban coop berlin eg die Grundstücksakquise, Projektentwicklung und -steuerung der Wohnungsbauprojekte und die Moderation des Partizipationsprozesses. Sie kann dabei auf 25 Jahre Erfahrung und ein großes Netzwerk in Berlin zurückgreifen.

Mit Stefan Raich hat die urban coop berlin eg einen Partner, der die beteiligten Planer und Anwärter zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen berät.

Für die Finanzierung unserer Bauprojekte arbeiten wir mit nachhaltig arbeitenden Banken wie der triodos Bank zusammen, mit der wir die gleichen Werte teilen: Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness.

Wir setzten uns für einen anderen Umgang mit Grund und Boden ein. Wohnraum soll kein Spekulationsgegenstand sein. Wir stellen uns den Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenleben und ökologischen Verhaltensweisen. Diese Überzeugung teilen wir mit der Stiftung trias, mit der wir als Erbbaurechtgeber zusammenarbeiten.

Referenzen für genossenschaftliche Bauprojekte, ökologisches Bauen, Holzbau und Niedrigenergiehäuser von Hervé de Giovannini Architekten finden sich unter Referenzen.

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