Fair

21. Januar 2016 /

Im Kontext steigender Immobilienpreise und der Verknappung von Bauland in Berlin, bieten Wohnungsbaugenossenschaften eine bewährte Alternative, breite Bevölkerungsschichten mit adäquatem, bezahlbaren Wohnraum zu versorgen.

Als Anteilseigner*innen der Genossenschaft vermieten sich die Mitglieder ihre Wohnungen quasi selbst. Sie sind also zur gleichen Zeit individuelle Mieter*innen und gemeinschaftlich Eigentümer*innen der Gebäude. Die Genossenschaft agiert im Sinne der Anteilseigner*innen nach dem Non-Profit-Prinzip, man zahlt also nur eine konstant niedrige Kostenmiete, die sogenannte Nutzungsgebühr.

Das Genossenschaftsmodell wurde vor rund 100 Jahren in Deutschland erfunden. In Berlin haben Genossenschaften heute 10 % Anteil am Gesamtwohnungsbestand. Der Wohnungsbestand der großen Genossenschaften in Berlin befindet sich allerdings in der Mehrzahl in nicht mehr zeitgemäßen Aufbausiedlungen der 50er und 60er und Plattenbausiedlungen der 70er Jahre. Junge Genossenschaft bieten dagegen nur eine sehr geringe Anzahl an Wohnungen.

Im Anbetracht der Tatsache, dass eine zunehmende Anzahl Berliner*innen Schwierigkeiten haben, eine angemessene Wohnung zu finden, wollen wir die Gründung neuer Genossenschaften vereinfachen und übernehmen mit urban coop berlin eg die Projektentwicklung. Wie das funktioniert erklären wir in Hintergrund. Hier erfährst du mehr über Genossenschaften.

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Aktuell werden die Plätze 221 – 230 vergeben.