Junge Genossenschaften in Berlin wollen bauen

Ein Zusammenschluss von 25 jungen Berliner Genossenschaften bietet sich dem Berliner Senat als Partner an, ihren Teil zur Lösung des akuten Berliner Wohnungsproblems beizutragen.

Die Jungen Genossenschaften Berlin haben in den letzten 30 Jahren mehr als 5.000 Wohnungen errichtet oder erworben, darunter auch mehrere Hundert studentische Wohnplätze und Ateliers für Künstler*innen. Sie sehen sich in der Tradition des mehr als 130 Jahre alten genossenschaftlichen Wohnungsbaus in Deutschland und haben das Ziel, diesen Wohnungssektor in Berlin zu stärken. Genossenschaften stehen für gemeinschaftliche soziale Verantwortung, sicheres und auf Dauer gesehen sehr preiswertes Wohnen. Sie erfüllen alle die Kriterien, die die Berliner Politik als Ziel ihres eigenen Handelns formuliert hat: sicher, sozial, stabil, „Euch gehört die Stadt“!

Ihre Forderungen und Ideen für eine gerechte und auf bürgerschaftliches Engagement gestützte Wohnungspolitik haben die im Bündnis organisierten Genossenschaften in einem gemeinsamen Papier zusammengefasst, das sich vor allem an den Berliner Senat und das Abgeordnetenhaus, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit richtet. Mit ihrem Kooperationsangebot an die Stadt bieten die Berliner jungen Genossenschaften breite Handlungsansätze, um das im Koalitionsvertrag von R2G fixierte Ziel der Unterstützung von Genossenschaften als „wichtiger Partner einer sozialen Wohnungspolitik“ umsetzen zu können.

Das Bündnis lädt am Freitag, dem 9. März 2018 um 10 Uhr zur Pressekonferenz und Präsentation des Kooperationsangebots auf die Baustelle des Projekts „Gemeinschaftswohnen im Wedding“ der Ostseeplatz eG in der Lynarstraße 37.

www.junge-genossenschaften.berlin

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