Grundstückserwerb

21. Januar 2016 /

Kein Immobilienprojekt ohne Grundstück. Das Angebot an erschwinglichen bebaubaren Grundstücken im Berliner Zentrum geht allerdings seit Jahren zurück.

Für eine neu gegründete Genossenschaft ist es eine große Herausforderung, ein Grundstück kurzfristig zu Marktpreisen selbst zu erwerben. Aber es gibt eine Alternative zum Eigenerwerb.

Grundstückspacht im Erbbaurecht

Beim Erbbaurecht werden Grundstück und Gebäude getrennt. Gegen einen Erbbauzins kann der Bauherr auf dem Grundstück ein Gebäude errichten. Ein Erbbauvertrag wird in der Regel auf 99 Jahre abgeschlossen. Vorteil für das Projekt: Man braucht zu Anfang kaum Eigenkapital und kann schnell zuschlagen. Nachteil: Der Erbbaurechtnehmer zahlt in 99 Jahren das Grundstück mehrfach ab. Die Höhe des Erbbauzins ist allerdings frei vereinbar.

Erbbaurechtgeber

Als Erbbaurechtgeber kommen in Frage, das Land Berlin, Privatbesitzer oder Stiftungen. Berlin macht aufgrund politischer Vorgaben bislang von dieser Möglichkeit jedoch keinen Gebrauch. Es gibt jedoch Stiftungen, die sich einem sozialeren Umgang mit Grund und Boden verschrieben haben, trias und Edith Maryon. Beide haben in Berlin bereits mehrere Projekte auf diesem Weg unterstützt haben.

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