Die vier Prinzipien der Genossenschaftsform

21. Januar 2016 /

Förderprinzip

Der förderwirtschaftliche Auftrag wurde für eingetragene Genossenschaften (eG) sogar im Gesetz verankert. Er besagt: Nicht die Verwertung von Kapital und das Erwirtschaften von Gewinn soll Hauptzweck einer Genossenschaft sein, sondern die Förderung der Mitglieder in dem Geschäftsfeld, in dem sie angesiedelt ist.

Identitätsprinzip

Zwei Rollen, die sich sonst am Markt gegenüberstehen, fallen in der Personengruppe der Genossenschaftler zusammen. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft sind dies Mieter und Vermieter.

Demokratieprinzip

„Ein Mensch, eine Stimme“: Unabhängig von der Anzahl der eingebrachten Kapitalanteile, der Erfahrungen oder der Position im Betrieb verfügt jeder in der Generalversammlung über formal das gleiche Stimmrecht.

Solidaritätsprinzip

Das Solidaritätsprinzip tangiert das Thema Unternehmenskultur, weil es um die Ausprägung genossenschaftsspezifischer Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen geht. Durch die Betonung und konsequente Anwendung bestimmter Werte und der damit verbundenen Verhaltensweisen kann in genossenschaftlichen Unternehmen eine höhere Stabilität erreicht werden.

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