Clusterwohnungen

22. Juni 2016 / /

Die sogenannte Clusterwohnung ist eine Kreuzung zwischen einer WG und einer Kleinwohnung: Jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer, die Küche gehört allen.

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Grundriss einer Clusterwohnung, © Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1, Zürich

Anders als bei einer WG, verfügt jedes Zimmer über Bad und Kochnische. Diese Gestaltung lässt ein Maximum an gemeinschaftlichem Leben zu und ermöglicht zugleich den Rückzug in die eigene komplette Wohnung.

Drei unterschiedliche Clusterwohnungsmodelle aus der Genossenschaft Kalkbreite, Zürich:

– Ein Großhaushalt für etwa 50 Bewohner besteht aus individuellen kompletten Wohnungen verschiedener Größe, darunter auch Cluster-Kleinwohnungen, und einem gemeinsamen Aufenthalts- und Essraum, der allen offensteht. Die Bewohner führen einen gemeinsamen Haushalt, und beschäftigen eine professionelle Köchin, die allabendlich für Alle kocht.

– In der Cluster-Wohnung der „Siedler“ fungiert die Gemeinschaftsfläche als private Ergänzung der abgeschlossenen Wohnung und bleibt im Wesentlichen den Cluster-Nachbarn vorbehalten.

– Bei den „Nomaden“ ist der Anspruch an die Gemeinschaftlichkeit innerhalb der Cluster-Wohnung weniger hoch. Ihr Gemeinschaftsraum steht auch allen sonstigen Bewohnern des Genossenschaftsprojekts offen.

Quelle: Architektur für Wohnprojekte – Impulse für innovative Wohntypologien?

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