Appell junger Genossenschaften an Berliner Senat

urban coop berlin hat sich mit 19 anderen kleinen Genossenschaften zusammengetan und einen offenen Brief an den Berliner Senat gesendet. Darin fordern wir Unterstützung, um gemeinsam bezahlbare, durchmischte und nachhaltige Wohnungen und neue lebenswerte Nachbarschaften enstehen zu lassen.

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Wie sind Wohnungsgenossenschaften organisiert?

21. Januar 2016 / /

Üblicherweise hat jedes Genossenschaftsmitglied eine Stimme, ganz gleich wie viele Anteile es besitzt (anders als z.B. bei Aktionären, wo derjenige das Sagen hat, dem die meisten Anteile gehören). (mehr …)

Was sind Genossenschaftsanteile?

Die Summe der Genossenschaftsanteile bildet einschließlich der angesparten Rücklagen das Eigenkapital einer Genossenschaft und damit die Basis ihres Geschäfts. D.h. die Anteile werden zusammen mit staatlichen Förderdarlehen und normalen Bankkrediten für Kauf oder Bau von Häusern, zur Instandhaltung, für Verwaltungszwecke etc. verwendet. (mehr …)

Was ist eigentlich eine Wohnungsgenossenschaft?

21. Januar 2016 /

Genossenschaften sind Selbsthilfeorganisationen mit unterschiedlich vielen Mitgliedern. Primärer Zweck einer Genossenschaft ist es, ihren Mitgliedern zu dienen, d.h. in der Regel ihnen preiswerte Dienste zu sichern, gleich ob es sich dabei um Produktions-, Einkaufs- oder eben Wohnungsgenossenschaften handelt. (mehr …)

Wie funktioniert genossenschaftliches Wohnen?

21. Januar 2016 /

Genossenschaftliches Wohnen ist neben dem Wohnen in Miet- und in Eigentumswohnungen die drittwichtigste Säule der Wohnraumversorgung in Deutschland. Rund 2000 Wohnungsgenossenschaften gibt es hierzulande mit etwa drei Millionen Mitgliedern und mehr als zwei Millionen Wohnungen. (mehr …)

Die vier Prinzipien der Genossenschaftsform

21. Januar 2016 /

Förderprinzip

Der förderwirtschaftliche Auftrag wurde für eingetragene Genossenschaften (eG) sogar im Gesetz verankert. Er besagt: Nicht die Verwertung von Kapital und das Erwirtschaften von Gewinn soll Hauptzweck einer Genossenschaft sein, sondern die Förderung der Mitglieder in dem Geschäftsfeld, in dem sie angesiedelt ist.

Identitätsprinzip

Zwei Rollen, die sich sonst am Markt gegenüberstehen, fallen in der Personengruppe der Genossenschaftler zusammen. Bei der Wohnungsbaugenossenschaft sind dies Mieter und Vermieter.

Demokratieprinzip

„Ein Mensch, eine Stimme“: Unabhängig von der Anzahl der eingebrachten Kapitalanteile, der Erfahrungen oder der Position im Betrieb verfügt jeder in der Generalversammlung über formal das gleiche Stimmrecht.

Solidaritätsprinzip

Das Solidaritätsprinzip tangiert das Thema Unternehmenskultur, weil es um die Ausprägung genossenschaftsspezifischer Werte, Einstellungen und Verhaltensweisen geht. Durch die Betonung und konsequente Anwendung bestimmter Werte und der damit verbundenen Verhaltensweisen kann in genossenschaftlichen Unternehmen eine höhere Stabilität erreicht werden.

Wohnungsgenossenschaften

21. Januar 2016 /

Die Wohnungsgenossenschaften in Deutschland bewirtschaften ungefähr 2,15 Millionen Wohnungen, das entspricht zehn Prozent aller Mietwohnungen. (mehr …)

Geschichte der Genossenschaft

21. Januar 2016 /

Die Idee der Genossenschaften kommt aus Deutschland, Gründerväter sind Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch. (mehr …)

Verantwortungsvoll

21. Januar 2016 /

Nachhaltiges Bauen wird verbreitet auf Energieeinsparung durch Wärmedämmung reduziert. Das greift allerdings viel zu kurz. Abgesehen davon, dass ökologisch nachhaltiges bauen wesentlich mehr Aspekte umfasst, gehören soziale und ökonomische Faktoren gleichberechtigt betrachtet.

Gebäude verursachen einen wesentlichen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen. Neben dem Energieverbrauch während der Nutzung, haben daran auch die Herstellung und der Rückbau einen erheblich Anteil. Wir achten auf die „Graue Energie“, die bei der Herstellung und dem Transport von Materialien anfallen, die Umweltverträglichkeit und Recyclingfähigkeit und planen den Rückbau von vornherein mit ein.

Unter dem Begriff der sozialen Nachhaltigkeit versteht man die Auswirkungen eines Bauvorhabens auf die unmittelbare Nachbarschaft. Jedes Neubauprojekt beeinflusst nachhaltig seine Umgebung und muss sich mit den Themen Gentrifizierung, Segregation und Verdrängung auseinandersetzen.

Unser Ziel ist die rücksichtsvolle Einfügung des Bauprojektes in sein Umfeld unter Einbindung der Nachbarn, intelligente Integration von geförderten Wohnungen, und innovative Konzepte für die gemeinsame Nutzung von Wohn- und Arbeitsraum – Unser gemeinsamer Beitrag für eine soziale und lebenswerte Stadt.

Mit dem Architekturbüro Hervé de Giovannini, das alle Planungsaufgaben für die urban coop berlin eg verantwortet, haben wir einen Partner, der Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung voll und ganz hinter dem genossenschaftlichen Eigentumsmodell und ökologisch wie sozial verantwortungsvollem Bauen steht.

Die L.I.S.T. GmbH übernimmt in der urban coop berlin eg die Grundstücksakquise, Projektentwicklung und -steuerung der Wohnungsbauprojekte und die Moderation des Partizipationsprozesses. Sie kann dabei auf 25 Jahre Erfahrung und ein großes Netzwerk in Berlin zurückgreifen.

Mit Stefan Raich hat die urban coop berlin eg einen Partner, der die beteiligten Planer und Anwärter zu allen relevanten Nachhaltigkeitsthemen berät.

Für die Finanzierung unserer Bauprojekte arbeiten wir mit nachhaltig arbeitenden Banken wie der triodos Bank zusammen, mit der wir die gleichen Werte teilen: Nachhaltigkeit, Transparenz und Fairness.

Wir setzten uns für einen anderen Umgang mit Grund und Boden ein. Wohnraum soll kein Spekulationsgegenstand sein. Wir stellen uns den Fragen zum gesellschaftlichen Zusammenleben und ökologischen Verhaltensweisen. Diese Überzeugung teilen wir mit der Stiftung trias, mit der wir als Erbbaurechtgeber zusammenarbeiten.

Referenzen für genossenschaftliche Bauprojekte, ökologisches Bauen, Holzbau und Niedrigenergiehäuser von Hervé de Giovannini Architekten finden sich unter Referenzen.

Sei dabei!

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Aktuell werden die Plätze 211 – 220 vergeben.